Wir Deutschen reagieren gerne hysterisch und besonders gerne in Situationen, in denen das gar nicht nötig ist. Wir haben diffuse Ängste. Verschiedene Zeitgenossen meinen, man müsste solche Ängste ernst nehmen. Zur Zeit haben wir Angst vor Überfremdung. Völliger Blödsinn! Zur Erinnerung: Es ist noch nicht allzu lange her, dass wir Gastarbeiter und Vertragsarbeiter ins Land geholt haben, weil wir sie brauchten. Seitdem gehören Pizza und Pasta, Gyros und Döner und alle möglichen asiatischen Gerichte zu unseren Essgewohnheiten. Von einer Überfremdung kann gar keine Rede sein.

Probleme haben wir mit Zuwanderern, die nicht arbeiten wollen, wie einige arabische Großfamilien. Diese leben von Sozialleistungsmissbrauch und Kriminalität. Dies zu bekämpfen ist Aufgabe des Staates und hat mit der vielseits diskutierten Integration nichts zu tun.

Wenn wir Flüchtlinge integrieren wollen, müssen wir sie erstens gut behandeln, zweitens ihnen sofort die deutsche Sprache beibringen und drittens sie in Lohn und Arbeit bringen. Das sind einfache Dinge, die auch schon bei den Gastarbeitern und Vertragsarbeitern funktioniert haben. Also kein Grund zur Hysterie.

Und immer wenn Sie denken, Sie müssten vor etwas Angst haben, denken Sie doch mal an die vergangenen Jahrzehnte: „Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch“, Dioxinskandal, Tschernobyl, nach Fukushima kam der Atomausstieg (dabei gibt es bei uns gar keine Tsunamis!), Rinderwahn, Schweinepest, Vogelgrippe, Klimawandel und und und, ja und? Nie ging es den Deutschen besser als heute. Wir lebten noch nie gesünder. Wir lebten noch nie länger! Aber wir sind deswegen nicht zufrieden, sondern haben „Ängste“. Das ist die Chance für Panik-Macher. Lesen Sie mal das gleichnamige Buch von Krämer und Mackenthun.

Dr. Ulrich Zacharias

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