Der Bezirksstadtrat hat das Wort

Liebe Mitglieder der CDU Treptow-Köpenick, liebe Freunde,
am 10.2. habe ich mit der Schulleiterin der Friedrichshagener Grundschule Frau Dunkel und der Regionalleiterin des Jugendamtes für Altglienicke, Frau Frömel, die Verträge für die ersten beiden Leseclubs im Bezirk Treptow-Köpenick unterschrieben. Das Ziel: Lesen ist die wichtigste Grundlage des Lernens. Durch die Leseclubs werden den Mädchen und Jungen neue Möglichkeiten geschaffen, sich immer weiter durch das Lesen zu bilden. Damit schaffen wir neue attraktive Angebote an einer Grundschule und im Bürgerhaus in Altglienicke.

Die Leseclubs bieten aber auch für die Mädchen und Jungen aus Flüchtlingsfamilien die Chance über das Lesen im Leseclub die deutsche Sprache zu erlernen und sich damit besser in unserem Bezirk zu integrieren. Die feierlichen Eröffnungen der beiden Leseclubs werden im April stattfinden. Am 27. April ist im Rahmen des „Welttages des Buches“ eine Medientour von Leseclub zu Leseclub geplant.
Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja als Gast und Vorleser in Treptow-Köpenick
Am 17.2. setzte ich meine Veranstaltungsreihe „Der Bezirksstadtrat lädt ein“ im Pressekonferenzraum im Tribünengebäude beim 1.FC Union Berlin, An der Alten Försterei fort. Die Schülerinnen und Schüler aus Treptow-Köpenick sollen die verschiedenen Bildungs-, Kultur-, und Sporteinrichtungen des Bezirkes kennen lernen. Diesmal waren Schülerinnen und Schüler der Willkommensklasse aus der Schule an der Wuhlheide und eine Klasse der Mosaik Grundschule eingeladen. Als besonderen Gast und Vorleser begrüßte ich den Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja.
Dieser las den Kindern eine Geschichte aus der beliebten Kinderbuch-Reihe „Pippa Pepperkorn“ vor. „Lesen öffnet den Kindern das Tor zur Welt. Wer frühzeitig die Freude am Lesen entdeckt, entwickelt nicht nur einen größeren Wortschatz, sondern bildet die Grundlage für das Verstehen von Texten und Zusammenhängen überhaupt. Dies ist die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Darum wünsche ich den Kindern der Willkommensklassen, dass sie möglichst bald die Welt der deutschen Kinderliteratur für sich entdecken“, so der Senator. Nach dem Vorlesen lud Cornelia Laudamus vom 1. FC Union Berlin die Kinder zu einem Rundgang durch das Stadion vom 1. FC Union ein und man konnte die strahlenden Kinderaugen sehen, denn es war für sie etwas ganz besonderes. Herzlichen Dank!
Besuch  der Ausbildungsmesse beim 1. FC Union Berlin
Am vergangen  Mittwoch veranstaltete der 1. FC Union Berlin e.V. im Stadion An der Alten Försterei zusammen mit dem Regionalen Ausbildungsverbund Treptow-Köpenick in der Zeit von 12 bis 17 Uhr eine Ausbildungsmesse mit angebundenem sportlichem Event. Ich begrüßte die 500 Schülerinnen und Schüler und die 24 Unternehmen und machte anschließend mit der Organisatorin, Cornelia Laudamus, vom 1. FC Union Berlin einen Rundgang über die Ausbildungsmesse.
Wie bereits bei Kick & Work 2014 war auch die diesjährige Veranstaltung in einer Kombination aus sportlichem Leistungsvergleich und einer Ausbildungsmesse organisiert. Während im Rahmen eines Sportparcours die besten Einzel- und Teamleistungen ermittelt wurden, präsentierten Unternehmen ihre Praktikums- und Ausbildungsplatzangebote. Die besten Leistungen wurden mit Preisen ausgezeichnet. Die Schule mit der besten Teamleistung gewann einen Startplatz beim Sponsoren-Fußball-Cup 2016. Die Schüler- und Lehrerschaft dieser Schule sind als Zuschauer herzlich willkommen. Gespielt wird im Stadion An der Alten Försterei.
Zum Schluss komme ich dann doch um das Thema Flüchtlinge nicht herum. Das, was da durch die Presse geistert und als mit den Bezirken wohl konsentierte Standortliste der neuen Flüchtlingsunterkünfte des Finanzsenators bezeichnet wird, ist so nicht hinzunehmen! Es sieht so aus, als ob das Bezirksamt es zulassen, respektive sogar zustimmen würde, dass 4 der 6 Standorte im Bezirk in Altglienicke angesiedelt werden. Das entspricht nicht den Tatsachen. Wir haben, im Gegenteil, zu den meisten Vorschlägen ablehnende Stellungnahme erteilt. Krude ist zudem, dass ein Standort an dem wir Zustimmung als Containerstandort signalisiert haben, von der Liste verschwand. Es ist schon fraglich, was da aktuell so abläuft zwischen den Herren Senatoren und Staatssekretären. Eine Antwort von Herrn Czaja auf meine diesbezügliche Kritik und Anfrage steht bislang leider noch aus.

Herzliche Grüße
Ihr/Euer Michael Vogel

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