Als Friedrich März vor 15 Jahren über eine deutsche Leitkultur nachdachte, hatte er sich mit viel Kritik und Empörung des linken Lagers, insbesondere der Medien, auseinanderzusetzen. Umso erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet aus diesem Spektrum jetzt anlässlich der aktuellen Flüchtlingsproblematik von deutscher Leitkultur gesprochen wird.

Ist es nicht selbstverständlich, dass ein Volk für jedermann verständlich definiert, mit welchen Grundsätzen es das Leben in unserem Land gestalten will. Da haben wir unser Grundgesetz, das weltweit Anerkennung findet. Aber es muss doch erlaubt sein weitere Werte, die wir schätzen, aufzuschreiben und ständig öffentlich zugänglich zu machen. Gerade Zuwanderer wollen doch wissen, worauf sie sich bei uns verlassen können, wenn sie hier leben wollen. Dass unsere Nationalfarben Schwarz, Rot, Gold sind, steht schon im Grundgesetz. Aber warum sehe ich auf Pegida-Demonstrationen jede Menge Fahnen und auf den Gegendemos der Demokraten so gut wie keine Fahnen mit unseren Nationalfarben.

Dass die Frauen bei uns gleichberechtigt sind, steht auch im Grundgesetz. Aber viele Flüchtlinge denken, sie könnten sich daran vorbeimogeln.

Sind wir den hohen Werten unserer Kultur gegenüber zu beliebig? Haben wir in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg der Welt doch bewiesen, dass unsere Gesellschaft nicht nur die schlimmsten Verbrechen der Nazizeit aufgearbeitet hat, sondern seinen Opfern sogar noch Gedenkstätten gebaut hat -  zur ständigen Ermahnung der Nachkommen.

Keiner soll hochmütig werden. Probleme gibt es trotzdem noch genug. Prof. Richard Schröder hat gesagt: „Deutschland ist nichts Besonderes aber etwas Bestimmtes.“ Ich will dieses Deutschland auch lieben dürfen, ohne mich auch nur irgendwo dafür rechtfertigen zu müssen.

Warum wollen denn so viele Flüchtlinge ausgerechnet nach Deutschland. Weil wir ein weltoffenes und ausländerfreundliches Land sind mit einer gefestigten Demokratie, hoher Kultur und einem hohen Lebensstandard. Alles Werte die nicht selbstverständlich sind, sie müssen jeden Tag verteidigt werden.

Es soll sich auch keiner einbilden, dass das auf die Dauer so bleiben muss. Unsere Grundlage ist die „Europäische Union“, die wir gemeinsam mit unserer Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel verteidigen müssen.

Für diese Ziele lohnt es sich, mit der CDU und allen aufrechten Demokraten in Deutschland zu kämpfen. Lassen Sie sich nicht durch die letzten Wahlen in drei Bundesländern verunsichern. Vertrauen  wir der Kraft der modernsten Volkspartei Europas, unserer CDU. Jeder der sich einbringt kann dann sagen: „Wir schaffen das“.

Herzlich
Fritz Niedergesäß
 

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