Berlin bekommt "Platz des Volksaufstandes 1953"

Nach massivem Druck, auch von der Berliner CDU, wird der Platz vor dem Bundesfinanzministerium endlich einen Namen erhalten, der an den Volksaufstand in der DDR im Jahr 1953 erinnert.

Der Generalsekretär der CDU Berlin, Kai Wegner (MdB), erklärt:

 

"Ich freue mich außerordentlich, dass zum 60. Jahrestag des Arbeiteraufstandes in der DDR endlich dem berechtigten Wunsch der Opferverbände entsprochen und das Areal vor dem Bundesfinanzministerium zu Ehren der mutigen Freiheitskämpfer benannt wird. Durch die Benennung wird die große Erhebung unseres Volkes an einem authentischen Erinnerungsort angemessen gewürdigt.

 

Viele Jahre sah es so aus, als ob die Benennung des Platzes zu Ehren der Männer und Frauen des 17. Juni wegen der bereits vorhandenen 'Straße des 17. Juni' am Straßenbenennungsgesetz, das Namensdoppelungen untersagt, scheitern müsste. Durch meinen Vorschlag, das Areal als 'Platz des Volksaufstandes 1953' zu benennen, konnte ich einen Beitrag dazu leisten, den gordischen Knoten zu lösen.

 

Mit dieser symbolkräftigen Namensgebung setzen wir ein Zeichen der Hochachtung für die Zeitzeugen, die gegen das menschenverachtende SED-Regime auf die Straße gingen und dafür mit ihrem Leben oder der Zerstörung ihrer Biographie bezahlen mussten. Für die junge Generation ist es wichtig, an authentischen Orten den Wert von Freiheit und Demokratie zu erleben."

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