CDU und CDA Berlin gemeinsam beim "Equal Pay Day" - Mindestlohn wichtiger Schritt insbesondere für Frauen

CDA und CDU Berlin setzen sich dafür ein, dass Entgelte nicht länger aus geschlechtsspezifischen Gründen unterschiedlich sind. Darauf soll am "Equal Pay Day" aufmerksam gemacht werden. CDA und CDU Berlin werden daher gemeinsam mit der Jungen Union und der Frauen Union am Freitag, dem 21. März, von 16 bis 18 Uhr auf dem Joachimstaler Platz Informationsmaterial verteilen und in Gesprächen über die Situation aufklären.

Dazu erklärt der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner, MdB: "Ich begrüße die Aktion der CDA zum "Equal Pay Day" und werde um 16 Uhr selbst vor Ort sein, um für Lohngerechtigkeit zu werben. Frauen sind genauso gut ausgebildet und genauso tüchtig wie Männer. Jetzt müssen wir endlich sicherstellen, dass beide Geschlechter bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit auch gleich bezahlt werden. Das ist eine zentrale Gerechtigkeitsfrage."
 
Die Vorsitzende des CDA Landesverband Berlin, Dagmar König, ergänzt: "Frauen verdienen im Schnitt ein Fünftel weniger als Männer. Ein Mindestlohn würde helfen, die Differenz abzubauen. Denn viele Frauen arbeiten für sehr geringe Löhne. Die Große Koalition will 2015 einen Mindestlohn von 8,50 Euro in Kraft setzen. Das muss jetzt schnell ins Gesetzblatt, damit Lohndumping bald nicht mehr möglich ist."
 
Am "Equal Pay Day" wird jedes Jahr weltweit auf die schlechteren Verdienstchancen von Frauen aufmerksam gemacht. Sie verdienen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer. Frauen arbeiten beispielsweise überproportional häufig im Niedriglohnsektor: Laut Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) waren 2012 62 Prozent der dort Beschäftigten weiblich. Fast jede vierte Frau verdiente weniger als 8,50 Euro brutto pro Stunde. Insgesamt erhielten 6,6 Millionen Beschäftigte Stundenlöhne unterhalb dieser Schwelle.

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