Mit guter Bildung die Zukunft in Altglienicke und Adlershof gestalten

Grundschule am Berg in Altglienicke ©Matthias Dehmel
Grundschule am Berg in Altglienicke ©Matthias Dehmel
"Die Schulzeit ist die schönste Zeit im Leben.“ Diesen Satz können sicher viele von uns teilen. Allerdings ist die Schulzeit auch eine sehr wichtige und prägende Zeit im Leben eines Menschen, so legt die Schulbildung den Grundstein für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben.

Als Altglienicker und Absolvent des Anne-FrankGymnasiums habe ich auch nach meiner Schulzeit die Entwicklung der Schule mit Interesse verfolgt, als Politiker interessiere ich mich nun selbstverständlich für jede Schule in Altglienicke und Adlershof. Doch was bedeutet eigentlich Grundstein für ein erfolgreiches Leben? Wie sieht gute Bildung aus? Wie sind die Lehrerinnen und Lehrer zu unterstützen? Wie sieht die Schule von morgen aus? Und was können Sie als Eltern, Großeltern, Lehrer und Erzieher tun, um unser Bildungssystem zu verbessern?

In Altglienicke und Adlershof gibt es mit der Grundschule am Berg, der Schule am Mohnweg, der Schule am Pegasuseck, der Schule am Altglienicker Wasserturm sowie der Heide-Schule insgesamt fünf Grundschulen sowie mit dem Anne-Frank-Gymnasium und der Anna-Seghers-Oberschule zwei weiterführende Schulen. Die Anna-SeghersOberschule verfügt zudem als Gemeinschaftsschule über eine Grundstufe für die Jahrgänge 1-6.

Gute Bildung beginnt nicht erst in der Grundschule, sondern bereits im Kindergarten. Es existiert zwar ein rechtlicher Anspruch auf einen Kitaplatz, dieser kann jedoch aufgrund des bestehenden Mangels an Erziehern nicht immer umgesetzt werden. Insofern muss Politik schnellstmöglich dafür sorgen, dass es wieder mehr Erzieher gibt. Im Anschluss daran ist die Vorschule wieder flächendeckend im Land Berlin einzuführen. Hier werden die Kinder langsam an den Schulalltag herangeführt; ebenso können bestehende Sprachdefizite reduziert werden. Die Grundschule lehrt den Schülern die Grundfertigkeiten, die für das gesamte Leben gebraucht werden: Lesen, Schreiben, Rechnen. Außerdem ist den Grundschülern zu vermitteln, wie sie effizient und effektiv lernen können und was Sozialkompetenz bedeutet.
Als CDU setzen wir uns für den Bestand der Gymnasien ein. Hier sind Schüler so gut wie möglich auf ein Hochschulstudium vorzubereiten. Die Sekundarschulen sollten den Schülern einen berufsorientierten und praktischen Bildungsansatz anbieten. Zudem haben die Oberschulen die Schüler noch besser auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten. Der Fokus ist meist nur auf das Erreichen des Schulabschlusses ausgelegt. Doch was passiert danach? Wir erleben aktuell eine nie dagewesene Bildungsinflation.

Zwei Faktoren sind hierfür im Wesentlichen verantwortlich. Einerseits beginnen zu viele Schulabsolventen ein Studium, anstatt eine Berufsausbildung zu machen. Andererseits ist mittlerweile das Phänomen verbreitet, nach Abschluss einer praktischen Berufsausbildung und nach Jahren der Berufserfahrung noch ein Studium zu absolvieren.
Jeder kann natürlich seinen Lebensund Berufsweg frei wählen, jedoch ist eine Gesellschaft mit zu vielen Akademikern allein aus wirtschaftlicher Perspektive der falsche Weg. Politik hat hier die Aufgabe, die duale Ausbildung und praktische Berufe, vor allem im Ansehen und in der Bezahlung, wieder attraktiver zu machen. Unser Land war in der Vergangenheit und wird in der Zukunft erfolgreich sein, wenn wir sowohl Arbeiter als auch Akademiker haben. Jeder hat bei uns seine Daseinsberechtigung; Menschen, die praktisch arbeiten, aber auch Menschen, die geistig arbeiten und womöglich mit ihrer Forschung die Probleme von morgen lösen können. Ich kann mir eine Welt ohne Bäcker, Metzger, Friseure, aber auch ohne Wissenschaftler und Forscher nicht vorstellen. Nutzen wir also weiterhin die Stärken der ganzen Gesellschaft und fokussieren uns nicht zu einseitig auf die Akademisierung von Menschen!

Damit gute Bildung gelingen kann, brauchen wir in einer wachsenden Stadt mit steigenden Schülerzahlen mehr Lehrer. Das Land Berlin braucht aber auch kompetente Lehrer. Um sich wirklich gegenüber den anderen Bundesländern behaupten und die besten Lehrer für die Stadt gewinnen zu können, ist zu prüfen, ob Lehrer im Land Berlin wieder verbeamtet werden sollten. Im Schulalltag ist die Personalausstattung so zu gestalten, dass ein dauerhafter Unterrichtsausfall vermieden wird. Gute Bildung setzt auch den Neubau sowie die Sanierung von Schulgebäuden voraus. Diese sind im Zuge der Digitalisierung mit WLAN, interaktiven Whiteboards, Tablets und IT-Experten auszustatten.

An dieser Stelle die direkte Frage an Sie als Eltern, Großeltern, Lehrer oder Erzieher: Was fehlt Ihnen konkret an Ihrer Altglienicker oder Adlershofer Schule? Wo sehen Sie Mängel oder Probleme? Kontaktieren Sie uns! Wir kümmern uns um Ihr Anliegen und werden es nach Prüfung entweder im Bezirk oder im Berliner Abgeordnetenhaus weiter für Sie bearbeiten! Gerne können Sie mit meinem Team und mir auch eine Vorortbesichtigung vereinbaren, sodass die Probleme schnell und unbürokratisch aufgenommen werden. Alles in allem vergessen wir eins nicht: Kinder sind unsere Zukunft! Bieten wir ihnen die bestmöglichen Startbedingungen ins Leben! Mit guter Bildung gestalten wir die Zukunft in Altglienicke und Adlershof! Ich werde mich gemeinsam mit einer starken Mannschaft der CDU Altglienicke-Adlershof sowie mit der gesamten CDU Treptow-Köpenick für eine gute Bildung für alle einsetzen! Sie sind herzlichen eingeladen, uns dabei zu unterstützen!

Julius Humme
Ortsverband Altglienicke-Adlershof

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