Einzugsbereich von Gemeinschaftsschulen klar definieren

PM-VII-215

Die CDU-Fraktion Treptow-Köpenick fordert in einem Antrag zur kommenden Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 9. Juli 2015, dass die Gemeinschaftsschulen künftig feste Einzugsbereiche erhalten. Da dies auf der Ebene der Senatsverwaltung entschieden wird, soll sich das Bezirksamt bei den dafür zuständigen Stellen dafür einsetzen.

Die Gemeinschaftsschulen Berlins haben, wie weiterführende Schulen, keinen festen Einzugsbereich um ihren Standort herum. Dieser fehlende Einzugsbereich führt zum einen dazu, dass Kinder im Grundschulalter, die in unmittelbarer Nähe einer Gemeinschaftsschule wohnen, rechtlich keinen höheren Anspruch auf den Erhalt eines Platzes dort haben als weit entfernt lebende Kinder. Zum anderen führt es dazu, dass die Planungen für die Belegungen der Grundschulen durch die Bezirke unnötig erschwert werden.
„Diese Praxis muss beendet werden“, so der schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Martin Hinz. „Es ist zwar nachvollziehbar, dass die Gemeinschaftsschulen praktisch wie weiterführende Schulen betrachtet werden, da dort auch Schüler der Klassenstufen 7 - 10 bzw. 7 - 13 lernen. Es ist aber nicht akzeptabel, dass dies auf Kosten der Grundschüler geht. Die Senatsverwaltung für Bildung lässt die Bezirke mit den daraus erwachsenen Problemen weitgehend allein.“

CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin Verantwortlich: Wolfgang Knack Telefon 030-5337725 (CDU-Fraktionszimmer) wolfgang.knack@t-online.de      

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