Straßenbenennung in Bernhard-Langwaldt-Weg

PM-VII-220

Bernhard Langwaldt rettete als Kapitän der "Elfriede" durch mutiges Handeln am 5. Juli 1951 auf der Spree im Treptower Hafen vielen Schülern und Lehrern zweier Schulen aus dem Prenzlauer Berg das Leben. Sie waren mit der "Heimatland" zu Ferienspielen nach Hessenwinkel unterwegs. Der Motor dieses Schiffes nebst Tank explodierte und verwandelte das Schiff in ein Feuermeer. 

In einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von SPD, die Linke, CDU und B´90Grüne zur nächsten Bezirksverordnetenversammlung wird das Bezirksamt ersucht, den nordöstlich des Bahnhofs Treptower Park gelegenen und nach Alt-Stralau führenden Parkweg, möglichst in Abstimmung mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, in Bernhard-Langwaldt-Weg umzubenennen.
„Langwaldt ist es zu verdanken, dass bei der bis heute schwersten Katastrophe der Berliner Fahrgastschifffahrt nicht noch mehr Menschen verbrannt oder ertrunken sind“, sind sich die fachpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen einig. Von den 127 Passagieren starben über 40. An die Opfer erinnert ein Gedenkstein in Friedrichsfelde. Außerdem verschwindet mit der Umbenennung des Parkwegs in "Bernhard-Langwaldt-Weg" in Alt-Treptow eine weitere Doppelbenennung eines Weges in Berlin, denn auch in Berlin-Biesdorf gibt es einen Parkweg.

CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick von Berlin Verantwortlich: Wolfgang Knack Telefon 030-5337725 (CDU-Fraktionszimmer) wolfgang.knack@t-online.de      

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